Oberliga männlich

2016

Auftaktsieg für den TSV Süßen

Die Turnmannschaft des TSV Süßen startet mit einem 

überraschenden Sieg gegen die dezimierte Mannschaft 

des TSV Lustnau in die diesjährige Oberligasaison.

Schon während des Einturnens zeichnete sich ab, dass für den TSV Süßen 

an diesem Tag mehr drin war, als ein paar Gerätepunkte. So mussten die Lustnauer 

auf Ihre starken Schweizer Turner, sowie einen Ihren Sechskämpfer verzichten. 

Trainer Jens Hesse hatte  eigentlich vor, vermehrt die süßener Nachwuchsturner

 einzusetzen. Jedoch wurde der Einsatzplan für die Turner des TSV Süßen kurzfristig 

geändert und vermehrt auf erfahrene Recken gesetzt. In den vergangen Jahren hatte sich immer wieder gezeigt, 

dass zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison bei dem Einen oder Anderen die Kondition oft nicht ausreicht, um eine

Kürübung fehlerfrei durch zu turnen. Es galt nun deshalb, sichere und einfachere Übungen vorzustellen, um 

möglichst frühzeitig in Führung zu gehen.

Die Achillesverse des TSV Süßen, der Boden, wurde mit 6:2 Scorepunkten verloren. Jens und Cornelius Hesse, 

Ian Maurath und  Marius Brenner machten jedoch allesamt Ihre Sache gut. Dabei gab Cornelius Hesse sein

Oberligadebüt, der mit elf Jahren der jüngste Akteur der gesamten STB-Liga ist. Selbst Kampfrichter Frank Janositz war überrascht, dass man mit so jungen Jahren bereits eine Kürübung 

vorführen kann.

Beim Anschließenden Seitpferdturnen waren dann die Nerven gefragt, denn man wusste schon im Vorfeld, dass 

Seitpferd nicht gerade eine Stärke der Lustnauer darstellt. Alle Turner der Filstäler behielten die Nerven und zeigten 

im Gegensatz zu den Gegnern keine Fehler. Jens Hesse und Ian Maurath holten 3- und Marius Brenner und Tobias

 Wahl sogar jeweils 5 Scorepunkte.

Mit einem Vorsprung von 18:6 Scorepunkten wechselte man zu den Ringen. Dort konnte Yanick Damboldt die Punktejagt

 gleich mit 5 Scorepunkten fortsetzen. Matthias Kröhn musste gegen den Besten der Lustnauer Federn lassen und gab

 4 Punkte ab. Jens Hesse holte einen Punkt und Marius Brenner zeigte eine mit Höchstschwierigkeiten gespickte 

Kürübung für die er die Tageshöchstwertung von 14,8  Punkten erhielt und natürlich auch 5 Scorepunkte auf das 

Konto der Gastgeber. Nach der Halbzeit Stand ein Zwischenstand von 29:10 Scorepunkten auf der Anzeigetafel.

Beim Sprung war Schadensbegrenzung angesagt, denn man wusste aus früheren Begegnungen, dass die Gäste 

an diesem Gerät sehr stark sind. Simon Geyer zeigte zur Überraschung von Kampfrichter Gerd Hesse erstmals im

 Wettkampf einen Tsukahara und konnte bei seinem Oberligadebüt gleich einen Punkt ergattern. Die Freude über 

seinen geglückten Sprung blieb auch bis in die hinteren Zuschauerränge nicht verborgen. Tobias Wahl, Ian Maurath 

und Marius Brenner machen allesamt ordentliche Sprünge, konnten allerdings keine Punkte sammeln, wodurch 

dieses Gerät mit 6:1 an die Gäste ging.

Beim Barren war mit Felix Nonnengäßer ein weiterer Debütant auf Seiten der Süßener am Start. Er zeigte eine 

ordentliche Übung, konnte aber aufgrund des höheren Ausgangwertes der Übung seines Gegners leider keine 

Punkte erzielen. Yanick Damboldt holte wiederum 5 Scorepunkte, gefolgt von Marius Brenner mit 4 und Jens 

Hesse mit 3 Scorepunkten. 

Mit diesem 12:5 Geräteerfolg war die Vorentscheidung vor dem abschließenden Reckturnen bereits gefallen. 

Alle TSV Turner zeigten am Königsgerät blitzsaubere Übungen. Lediglich beim Abgang musste Ian Maurath auf 

die Matte fassen, wodurch er Punkte abgab. Matthias Kröhn ergatterte einen, Tobias Wahl 3 und Marius Brenner 

sogar 5 Scorepunkte.

Damit gewann der TSV Süßen letztendlich deutlich mit 51:24 Scorepunkten gegen den TSV Lustnau und hat damit 

gute Voraussetzungen um das Saisonziel Klassenerhalt zu schaffen. Bester Sechskämpfer und auch gleichzeitig 

Top-Scorer mit 19 Scorepunkten war Marius Brenner.

Für Süßen Turnten: Ian Maurath, Yanick Damboldt, Matthias Kröhn, Marius Brenner, Simon Geyer, Tobias Wahl, 

Felix Nonnengäßer, Cornelius und Jens Hesse. Als Kampfrichter für Süßen fungierten Gerd Hesse und Frank Janositz.

Damit kann die Mannschaft des TSV Süßen selbstbewusst zum nächsten Wettkampf am 14. Februar nach Ludwigsburg reisen.

 

2015

Das Team:
Mannschaftsfoto 2015

Hintere Reihe von links nach rechts, Frank Janositz, Wladmir Bachmann, Marius Brenner, Felix Maunz, Matthias Kröhn, Michael Kröhn, Tilmann Zeeb, Vordere Reihe von links nach rechts Jens, Hesse, Tobias Wahl, Markus Gebauer, Yanick Damboldt, Ian Maurath (es fehlen Steffen Schmid, Max Dietschold und Gerd Hesse)

Süßens Oberligaturner gegen Österreicher Turnzentrumohne Chance
Stark ersatzgeschwächt und einer Mannschaft mit dem rekordverdächtigen Altersdurchschnitt von „34" Jahren, reisten die Oberligaturner des TSV Süßen am 29. März ins österreichische Hohenems zum 7. Oberliga-Wettkampf gegen die VTS Vorarlberg. Aus diesem Grund setzte Trainer Jens Hesse die Ziele auf eine ordentliche Vorstellungen der Süßener Riege sowie kein Duell mit mehr als 6 Punkten Unterschied zu verlieren, da dies 10 Score-Points für den Gegner einbringen würde.
Am Boden legte der 45 Jährige Gerd Hesse beim ersten Duell vor. Leider musste er seinem Alter Tribut zollen und konnte seine Abgangsbahn nur mit einem Salto rückwärts gehockt abschließen und verlor 5 Score-Points gegen seinen 28 Jahre jüngeren Kontrahenten Max Tamegger aus Vorarlberg. Besser machten es Michael Kröh, Ian Maurath und Jens Hesse. Sie verloren ihre Duelle mit je 4 Score-Points. Die höchste Wertung für Süßen erhielt am Boden Ian Maurath mit 13,70 Punkten und einem Schwierigkeitswert von 15,30 Punkten.
Weiter ging es am Pauschenpferd. Matthias Kröhn musste ohne Trainingsvorbereitung erstmals in dieser Saison an das schwer zu turnende Gerät. Mit 5 verlorenen Score-Points erreichte er sein minimal-Ziel. Ebenso konnte Yanick Dambold mit 5 verlorenen Score-Points mehr als zufrieden sein, denn sein Gegner Alexander Burtscher verpasste die Qualifikation für die diesjährigen Europameisterschaften nur knapp und konzentriert sich nun voll auf die Oberliga für die Österreicher. Sehr gut präsentierten Michael Kröhn und Ian Maurath ihre Pferdübungen. Mit nur je 3 Score-Points verloren sie ihre Duelle.
Zu seinem ersten Einsatz an den Ringen kam dann Ian Maurath. Durch den Trainingsrückstand an diesem Gerät musste er 5 Score-Points abgeben. Michael Kröhn und Yanick Dambold verloren je 4 Score-Points und Matthias Kröhn zeigte die schönste Ringeübung des TSV und gab nur 3 Score-Points ab.
Am Sprungtisch zeigten Michael Kröhn, Jens Hesse und Yanick Dambold mit einem Handstandüberschlag nur einfache Sprünge und verloren ihre Duelle mit je 5 Score-Points. Mit einem Tsukahara gebückt zeigte Ian Maurath Oberliga Niveau, musste aber trotzdem 4 Score-Points abgeben.
Mit einem Stand nach 4 Geräten von 68:00 Punkten, wechselte man zum Barren.
Erneut musste Matthias Kröhn unvorbereitet ans Gerät. Mit einer Wertung von 11,80 Punkten machte er seine Sache gut, musste jedoch 5 Score-Points abgeben. Michael Kröhn und Ian Maurath zeigten ebenfalls eine gute Leistung und verloren nur 3 und 4 Score-Points. Beim 4. Barrenduell schaffte dann Yanick Dambold das Unfassbare. Seine Wertung von 13,30 Punkten war nur 1 Zehntel unter der Wertung seines Gegners. Dadurch ging das letzte Barrenduell unentschieden aus und man verlor nur 12 Score-Points an diesem Gerät. Beim abschließenden Reckturnen wurde es für die Süßener Turner nochmal spannend. Beim Zwischenstand von 80:00
vor den letzten 4 Duellen, gab Trainer Jens Hesse als Ziel nicht dreistellig zu Verlieren an. Dies bedeutete dass man nicht mehr als 19 Score-Points abgeben durfte. Michael Kröhn machte beim ersten Duell eine Punktlandung. Mit 6,0 Punkten Unterschied in der Wertung gingen 5 Score-Points an die Österreicher. Auch Gerd Hesse und Matthias Kröhn gaben je 5 Score-Points nach Österreich. Ian Maurath schaffte dann das Kunststück und verlor nur 4 Score-Points. Dadurch kam es zum 99:00 Endstand für die VTS Vorarlberg. Somit belegt der TSV Süßen nach der Vorrunde weiterhin den 8. Tabellenplatz und muss nun am 25. April beim Liga-finale auf ein Wunder hoffen um den Abstieg zu vermeiden.
TSV Süßen gegen MTV Straubenhardt 2
Vergangenen Samstag reisten die Turner des TSV Süßen nach Straubenhardt, um endlich vom letzten Oberligaplatz herunter zu kommen. Doch die Euphorie war nicht allzu groß nachdem Tobias Wahl aus seinem Urlaub zurück gekehrt ist fehlte dieses Mal Ian Maurath. Der TSV hätte eine Chance, wenn der MTV Straubenhardt, wie einige Male zuvor nicht in voller Besetzung antrete. Doch wie sich schnell herausstellte hat der TSV gegen die Nachwuchsturner Des Bundesligisten keine Chance.
Marius Brenner wurde am Boden gegen den schwächsten Straubenhardter gesetzt um für den TSV Punkte zu holen. Dies gelang ihm auch er ergatterte 3 Scorepunkte. Tilman Zeeb, Felix Maunz und Jens Hesse erhielten deutlich stärkere Gegner und verloren deshalb 14 Scorepunkte.
Auch am Paradegerät der MTV, dem Pauschenpferd hatte der TSV wenig Chancen. Michael Kröhn, Tilman Zeeb und Marius Brenner zeigten zwar für Süßener Verhältnisse hervorragende Ergebnisse doch die Übermacht aus Straubenhardt gewann 12 Scorepunkte. Lediglich Tobias Wahl lies das Pauschenpferdergebnis mit zwei errungenen Zählern nicht ganz so erbärmlich aussehen. Nachdem nun der TSV mit 26:5 hinten lag lies Michael Kröhn schon pessimistisch verlauten: „dies könnte eine dreistellige Niederlage werden."
Die Hoffnung an den Ringen ruht in dieser Saison, wegen des Ausfalls Markus Gebauers, allein auf Marius Brenner. Dieser gewann zwar drei Scorepunkte, doch er allein kann nicht die komplette Mannschaft tragen. Deswegen gab Felix Maunz, Matthias Kröhn und Jens Hesse 13 Scorepunkte ab. Mit einem 39:8 Zwischenstand ging es in die Pause.
Am Sprung sah das Duell ausgeglichener aus. Tobias Wahl erreichte ein Unentschieden und Marius Brenner erzielte Sogar drei Punkte. Nur Tilman Zeeb, der gestürzt war und Felix Maunz verloren sieben Scorepunkte.
Tobias Wahl und Marius Brenner zeigten am Barren ihre stärken und ergatterten sich sieben Scorepunkte. Zwar hatten sie Glück, da ihre Gegner verturnten, doch trotz der Unsicherheit der Gäste verloren sechs Scorepunkte. Mit 6:7 ging Barren und damit die ersten Gerätepunkte an den TSV Süßen.
Mit 52 zu 18 wiegten sich die Gastgeber in Sicherheit, doch die Süßener waren hochmotiviert zwei weitere Gerätepunkte mit nach Hause zu nehmen. Tobias Wahl, Marius Brenner und Jens Hesse zeigten leichte aber saubere Übungen mit denen sie jedoch acht Scorepunkte. Nur Matthias Kröhn musste sich einem besseren Silas Hittler geschlagen geben.
Den Topscorertitel verpasste Marius Brenner mit einem Zähler nur knapp. Dennoch kann sich ein Endergebnis von 56:26 Scorepunkten bei 8:4 Gerätepunkten sehen lassen.
Nächste Woche tritt der TSV Süßen auswärts gegen die Österreicher aus Vorarlberg an um dann in der Pause zum Ligafinale neue Kraft zu tanken.

Heimniederlage in Süßen

Der TSV Süßen verlor vergangenen Sonntag vor heimischem Publikum gegen den MTV Ludwigsburg mit 16:64 Scorepunkten und einem Geräteergebnis von 2:10 Punkten. Da wiedermal auf Markus Gebauer, Max Dietzschold und Tobias Wahl verzichtet werden musste, war das Ziel möglichst wenig Punkte abgeben. Immerhin konnte Süßens Turner an zwei Geräten ein Unentschieden raus holen.

Das erste Duell des Tages, der Münzwurf um das startende Team, entschied der TSV schon mal für sich, überlies jedoch den Gästen den Vortritt am Boden. Teamchef Jens Hesse, Jungstar Tilman Zeeb und Neuzugang Ian Maurath gaben gleich zu Beginn am Boden 12 Punkte ab. Sogar Süßens Bester, Marius Brenner, konnte nicht mit den Gästen mithalten und verlor sein Duell und damit auch drei Scorepunkte.
Der Wechsel ans Pauschenpferd versprach für Süßen ebenso keine Befreiung. Ohne Unterstützung von Pferdspezialist Tobias Wahl und Max Dietzschold, hat sich schon letzte Woche gezeigt, ist es schwer das Gerät gegen starke Gegner zu behaupten. Michael Kröhn, Tilman Zeeb, Marius Brenner und Ian Maurath konnten kein Duell gewinnen. Mit den 16 Scorepunkten vom Pauschenpferd baute Ludwigsburg seinen Vorsprung auf 31:0 aus.
Die aussichtslose Lage versprach an den Ringen sich ein wenig zu bessern. Matthias Kröhn, der sich extra für diesen Wettkampf für die Ringe vorbereitet hatte, zeigte eine schöne Kür gegen den stärksten Ludwigsburger, doch verlor vier Scorepunkte. Yanick Damboldt und Marius Brenner zeigten ihre Stärke und ergatterten fünf Scorepunkte für Süßen. Mannschaftsführer Jens Hesse ging als vierter Süßener ans Gerät und zeigte eine schöne Übung, jedoch bewerteten die Kamprichter sehr streng, wodurch auch er einen Punkt abgeben musste. Mit 5:5 verabschiedeten sich die Turner von den Ringen und der TSV ging mit einem 5:36 Rückstand in die Pause.
Ian Maurath und Marius Brenner zeigten am Sprungtisch wunderschöne Sprünge und wurden für diese mit fünf Scorepunkten belohnt. Tilman Zeeb und Yanick Damboldt zeigten nur einfache Sprünge wofür sie neun Zähler abgeben mussten. Zwischenstand nach vier Geräten: 10:45 Scorepunkte für den MTV Ludwigsburg.
Das Barrenturnen eröffneten die Gäste, dies erlaubte Jens Hesse seine Turner taktisch klug einzusetzen. Yanick Damboldt und Ian Maurath verloren jeweils drei Scorepunkte, doch Marius Brenner und Jens Hesse holten diese wieder rein. Mit einem 6:6 Remis am Barren ergatterten sich die Süßener den zweiten Gerätepunkt, die in der Tabelle noch wichtig werden können.
Am Königsgerät dem Reck war für die Süßener die Luft draußen. Die TSV Turner zeigten alle schöne Übungen riskierten jedoch nichts, da der Wettkampf sowieso schon verloren war. Einen Lacher gab es jedoch noch: Matthias Kröhn, der vom Gerät gestürzt ist und seine Übung wieder aufnehmen will, springt zur Stange hoch. Sein Bruder Michael Kröhn sollte ihn unterstützen, aber hilft nicht richtig, und so verfehlt Matthias die Stange um Zentimeter. Gott sei Dank funktionierte es beim zweiten Versuch. Neben Matthias Kröhn turnten Ian Maurath, Marius Brenner und Jens Hesse. Am deutlichen 0:13 ließ sich jedoch nichts ändern.
Damit gewann der MTV Ludwigsburg mit 16:64 Scorepunkten beim TSV Süßen. Bester Sechskämpfer wurde allerdings Süßens Marius Brenner mit 75,35 Punkten. Nächsten Sonntag reist der TSV Süßen nach Ebersbach um in der Reichberghalle das Lokalderby gegen den TV Bünzwangen auszutragen. Wettkampf beginn wird 15 Uhr sein.

Süßen verliert haushoch gegen letztjährigen Meister aus Lustnau.
Vergangenen Samstag reiste die Turnmannschaft des TSV Süßens nach Tübingen, um dort gegen den amtierenden Oberligameister TSV Lustnau 1 anzutreten. Bereits im Vorfeld war für Teamchef Jens Hesse klar dass ein Sieg unmöglich ist. Neben Markus Gebauer und Max Dietzschold musste auch auf Tobias Wahl und Michael Kröhn verzichtet werden. Das Ergebnis zeigte mit 78:11 Scorepunkten deutlich den herrschenden Personalmangel. Etwas Gutes für den TSV hatte der Wettkampftag dennoch, denn die Neuzugänge und Jungstars hatten die Möglichkeit ihr Können unter Beweis zu stellen.
Bereits am Boden ließen die TSV Turner ordentlich federn. Jens Hesse, Tilman Zeeb, Ian Maurath und Marius Brenner verloren alle ihr Duell, damit lag Süßen 17 Scorepunkte hinten. Der TSV Süßen hätte wahrscheinlich auch in Topbesetzung gegen die Gastgeber am Boden verloren, deren Übungen hatten schlicht zu hohe Schwierigkeiten und keiner erlaubte sich einen Fehler.
Auch am Pauschenpferd zeigte Lustnau eine hervorragende Vorstellung: keiner stürzte an dem berüchtigtem Zittergerät. Beim TSV Süßen lief es dafür nicht optimal: Jens Hesse wurde ein Element nicht anerkannt und Marius Brenner stieg kurz vor seinem Abgang vom Gerät ab. Auch Ian Maurath und Tilman Zeeb, die beide schöne Übungen ohne grobe Fehler zeigten mussten Punkte abgeben.
Vor den Ringen, dem eigentlichen Paradegerät der Süßener, stand es bereits 33:0 für den TSV Lustnau 1. Marius Brenner konnte die ersten Vier Scorepunkte für Süßen ergattern, doch am Ergebnis ändert das nicht viel. Felix Maunz, Jens Hesse und Yanick Damboldt erlaubten sich zu viele Fehler und verloren elf Scorepunkte.
Mit dem Zwischenstand 44:4 wechselten die Turner an den Sprung. Hier zeigte Ian Maurath einen schönen Tsukahara und gewann prompt vier Scorepunkte. Doch die restlichen Sprünge der Gastgeber waren zu gut und Yanick Damboldt, Tilman Zeeb und Marius Brenner konnten nichts gegen diese ausrichten. Der Sprung ging mit 14:4 an den TSV Lustnau.
Am Barren kam für die Süßener scheinbar noch das Pech dazu. Rutine Jens Hesse knickte beim Abgang mit einem Arm ein und stürzte, Marius Brenner hatte diese Szene natürlich verfolgt und bekam dadurch angst vor seinem eigenen Abgang, weshalb er ohne Abschluss vom Gerät ging. Yanick Damboldt und Ian Maurath konnten am 14:0 Ergebnis am Barren auch nichts ändern.
Der Abschluss am Königsgerät dem Reck sorgte auf seitens des TSV noch einmal für Diskusionen, da angeblich Süßens Turnern zu viel abgezogen wurde. Doch aufgrund des eindeutigen Gesamtergebnisses wurde auf Protest verzichtet. Nichts desto trotz ergatterte sich Reckspezialist Matthias Kröhn drei Scorepunkte, Marius Brenner holte ein Unentschieden heraus und Ian Maurath und Jens Hesse gaben sechs Scorepunkte ab. Das Endergebnis lautet damit 78:11 Scorepunkte für den TSV Lustnau bei 12:0 Gerätepunkte. Damit gibt der TSV Süßen seine Tabellenführung ab und fällt auf den fünften Rang.
Nun heißt es für den TSV Süßen die Niederlage wegzustecken und sich auf den nächsten Wettkampf vorzubereiten. Dieser ist am kommenden Sonntag in der TSV Halle in Süßen um 15 Uhr, der TSV hofft auf die Unterstützung aller Turnbegeisterter im Kreis.

Süßen startet mit Auftaktsieg in die neue Oberligasaison

Vergangenen Sonntag triumphierten die Turner des TSV Süßen vor heimischer Kulisse mit 37:23 Scorepunkten über den VfL Kirchheim 2. Der TSV sicherte sich damit gleich zu Beginn der Saison zwei wichtige Tabellenpunkte und hat so gute Aussichten um beim Kampf um die Meisterschaft mitzuturnen.

Am Boden zeigten die Gäste ihre volle Stärke, die Kirchheimer konnten Marius Brenner einen, Ian Maurath zwei und Markus Gebauer, der aus Nervosität stürzte, drei Punkte abgewinnen. Tobias Wahl behielt die Nerven und verteidigte in seinem Duell wacker um ein Unentschieden zu erreichen. Neuzugang Ian Maurath feierte sein Oberligadebüt, trotz eines vor kurzem verheiltem Unterarmbruchs und zeigte eine solide Übung, deren Schwierigkeit noch ausgebaut werden kann und in den nächsten Wochen auch gesteigert wird. Markus Gebauer musste einen großen Trainingsrückstand aufholen, was er prompt durch fehlende Sicherheit und einem daraus resultierendem Sturz zu spüren bekam.
Mit einem Zwischenstand von 0:6 wechselten die Turner ans Pauschenpferd. Dort rechnete sich der TSV im Vorfeld nicht allzu hohe Chancen aus, da der Kirchheimer Nachwuchs hier sehr stark ist. Ian Maurath fehlt noch die Routine und stieg am Zittergerät gleich zweimal ab und verlor sein Duell mit fünf Scorepunkten. Auch Pferdspezialist Michael Kröhn musste sich mit drei Scorepunkten geschlagen geben. Marius Brenner und Tobias Wahl zeigten jedoch noch einmal schwere und saubere Übungen, die mit drei und vier Scorepunkten belohnt wurden. Kirchheim gewann Pferd knapp mit 7:8 Scorepunkte, Zwischenstand somit 7:14.
An den inzwischen zum Süßener Paradegerät gewordenen Ringen belohnten sich Jens Hesse mit vier und Marius Brenner mit fünf Scorepunkten selber. Marius Brenner zeigte eine annähernd fehlerfreie Übung und verfehlte nur knapp das begehrte Ziel eine Zehn (Scorepunkte) heimzuholen. Yanick Damboldt patzte leider und konnte sich nur mit mehreren groben Fehlern am Gerät halten. Auch er beschritt seinen ersten Ligaeinsatz für den TSV und hatte somit wohl mit der Nervosität zu kämpfen. Yanick verlor ebenso wie Felix Maunz zwei Scorepunkte. Mit einem Rückstand von 16:18 ging es in die Halbzeitpause.
Die Nervenstärke der TSV Turner wurde am Sprung unter Beweis gestellt. Markus Gebauer, Ian Maurath und Tobias Wahl gewannen alle ihr Duell mit zwei Scorepunkten. Marius Brenner ergatterte sogar vier. Trotz ähnlicher Sprünge die die Gäste zeigten konnte der TSV durch saubere Ausführung zehn Punkte gut machen. Mit 26:18 hatte der TSV die Führung übernommen und es ließ sich schon langsam auf den Gesamtsieg schielen.
Doch noch waren zwei Geräte zu beturnen an denen alles offen war. Jens Hesse und Marius Brenner verteidigten ihre Punkte souverän am Barren und Erzielten zwei unentschieden. Tobias Wahl gelang es mit einer fast abzugsfreien Übung zwei Scorepunkte zu gewinnen. Lediglich bei Yanick, bei dem die Nerven offensichtlich blank lagen scheiterte an dem Zitterelement: Stemme rückwärts, hochdrücken in den Handstand. Wegen eines groben Fehlers bekam er dieses Teil nicht anerkannt und verlor vier Scorepunkte.
Vor dem abschließenden Reck turnen gaben sich die Kirchheimer bei einem Zwischenstand von 28:22 geschlagen und versuchten gar nicht erst auf volles Risiko zu gehen. Tobias Wahl gewann drei, Mattias Kröhn einen und Marius Brenner fünf Scorepunkte. Nur Ian Maurath verlor einen Scorepunkt, der aber außer als Ergebnisoptimierung nichts am Endstand änderte. Der TSV Süßen gewinnt mit 37:23 Scorepunkten gegen den VfL Kirchheim 2 bei 6:6 Gerätepunkte. Topscorer wurde der einzige Sechskämpfer Marius Brenner mit 17 Scorepunkten auf seinem Konto. Loben sind noch die Neulinge Ian Maurath und Yanick Damboldt zu erwähnen, die einen hervorragenden ersten Wettkampf für den TSV Süßen absolvierten. Nächster Wettkampf wird am 21. Februar in Lustnau gegen den amtierenden Meister sein.

Die Turner des TSV Süßen starten mit einem Heimwettkampf in die Oberligasaison.

Um 15 Uhr beginnt für die Süßener Oberligaturner am kommenden Sonntag, dem 01.02. die diesjährige Saison in der höchsten württembergischen Turnliga vor heimischer Kulisse in der TSV Halle in Süßen. Gegner werden unsere Turnfreunde aus Kirchheim sein. Gegen Aufsteiger Kirchheim wird es schon im ersten Duell um den Klassenerhalt gehen. Dabei geht man, wie schon im vergangenen Jahr mit vielen Fragezeichen in die bevorstehende Saison. Die Mannschaft besitzt vollbesetzt nunmehr schon seit mehreren Jahren das Potential um die Meisterschaft mitturnen zu können, doch erneut muss auf wichtige Stützen verzichtet werden, sodass das Ziel sein muss den Abstieg zu verhindern.

Zum einen muss studiumsbedingt an nahezu allen Wettkämpfen auf Max Dietzschold verzichtet werden, zum anderen laboriert Steffen Schmid an einem Kreuzbandriss und Markus Gebauer kann beruflich bedingt nur an wenigen Geräten eingreifen.

Damit fehlen der Mannschaft wichtige, an vielen Geräten gesetzte Turner. Die verbliebenen drei Leistungsträger der Mannschaft werden Marius Brenner, Tobias Wahl und der neu zur Mannschaft gestoßene Ian Maurath, sein. Der Amerikaner Maurath, der seit Ende letzten Jahres auch als Trainer beim TSV Süßen fungiert ist hoch motiviert und freut sich auf faire und spannende Wettkämpfe. Sowohl Brenner als auch Maurath werden voraussichtlich an allen 6 Geräten eingesetzt. Wahl der immer noch mit den Folgen einer Schulterverletzung zu kämpfen hat, wird voraussichtlich an 4-5 Geräten zum Einsatz kommen.

Durch Ihre Erfahrung sollen die beiden Routiniers, Matthias Kröhn und Michael Kröhn Ruhe, den nötigen Spaß aber auch Gelassenheit, punktuell an einzelnen Geräten ins Team bringen. Teamchef Jens Hesse ist für Ringe und Barren vorgesehen, kann aber, bei Not am Mann an allen Geräten eingesetzt werden. Auch kann bei Verletzungen auf die beiden Oldies Wladimir Bachmann und Gerd Hesse zurückgegriffen werden.

Komplettiert wird die Mannschaft durch den neu Süßener Yanick Damboldt der schon seit einigen Jahren in Süßen trainiert und vor der Saison von Erdmannshausen an die Fils gewechselt ist. Des Weiteren stehen mit Felix Maunz und Tilman Zeeb zwei Nachwuchsturner an den Ringen bzw. am Seitpferd und Sprung bereit.

Gegen die Topmannschaften Ludwigsburg, Straubenhardt, Lustnau, Vorarlberg und Backnang wird es in dieser Besetzung sehr schwer werden zu gewinnen, doch wird man versuchen, auch bei diesen Wettkämpfen alles zu geben, um hier und da wichtige Gerätepunkte zu ergattern und um vielleicht doch für eine Überraschung zu sorgen.

Im Lokalderby gegen den TV Bünzwangen gibt es in diesem Jahr eine klare Favoritenrolle für den TVB, doch ist bekannt, dass Derbys Ihre eigenen Gesetze schreiben, sodass die Süßen Jungs auf ein glückliches Ende für den TSV hoffen.

Eins ist heute schon klar: Die Liga ist homogener und stärker als letztes Jahr, was das Primärziel Klassenerhalt für die Turner um Teamchef Jens Hesse nicht leichter macht, jedoch für die Zuschauer viele spannende Wettkämpfe verspricht. Ob und wie viel mehr möglich ist, wird sich nach den Wettkampfergebnissen des ersten Wettkampftages zeigen und hängt entscheidend davon ab, in welcher Besetzung angetreten werden kann.

Am kommenden So. findet in der TSV Halle Süßen vor dem Oberligawettkampf, ein Fitnesscup mit dem deutschen Nationalturner Helge Liebrich statt, zudem alle Jungs zwischen 5-8 Jahren ab 12:15 Uhr recht herzlich eingeladen sind. Turnerische Vorkenntnisse sind zur Teilnahme nicht erforderlich. (weitere Informationen unter: www.turnzentrum-suessen.de) Liebrich der seine Karriere beim TSV begann freut sich anschließend auf den Oberligawettkampf und wünscht den Süßenern viel Erfolg für die kommende Ligarunde.

Die Termine der Heimwettkämpfe im Überblick:

 

Saisonheft zum Download

 

Ligatermine:,

1. Wk: Heimwettkampf        am So. 01.02.15 um 15 Uhr  TSV Süßen : VfL Kirchheim II

2. Wk: Auswärtswettkampf  am Sa. 21.02.15 um 18 Uhr  TSV Lustnau I: TSV Süßen

3. Wk: Heimwettkampf        am So. 01.03.15 um 15 Uhr  TSV Süßen : MTV Ludwigsburg I

4. Wk: Auswärtswettkampf  am So. 08.03.15 um 15 Uhr  TV Bünzwangen : TSV Süßen

5. Wk: Heimwettkampf        am So. 15.03.15 um 15 Uhr  TSV Süßen : TSG Backnang I

6. Wk: Auswärtswettkampf  am Sa. 21.03.15 um 16 Uhr  KTV Straubenhardt III : TSV Süßen

7. Wk: Auswärtswettkampf  am So. 29.03.15 um 15 Uhr  VTS Vorarlberg : TSV Süßen

Ligafinale                          am Sa. 25.04.15 in Biberach

Link zur offiziellen Ergebnisseite des STB

Kampfrichter

Gerd Hesse, Frank Janositz, Felix Maunz, Tilmann Zeeb, Matthias Kolb

Süßens Oberligaturner gegen Österreicher Turnzentrumohne Chance

Stark ersatzgeschwächt und einer Mannschaft mit dem rekordverdächtigen Altersdurchschnitt von „34“ Jahren, reisten die Oberligaturner des TSV Süßen am 29. März ins österreichische Hohenems zum 7. Oberliga-Wettkampf gegen die VTS Vorarlberg. Aus diesem Grund setzte Trainer Jens Hesse die Ziele auf eine ordentliche Vorstellungen der Süßener Riege sowie kein Duell mit mehr als 6 Punkten Unterschied zu verlieren, da dies 10 Score-Points für den Gegner einbringen würde.

Am Boden legte der 45 Jährige Gerd Hesse beim ersten Duell vor. Leider musste er seinem Alter Tribut zollen und konnte seine Abgangsbahn nur mit einem Salto rückwärts gehockt abschließen und verlor 5 Score-Points gegen seinen 28 Jahre jüngeren Kontrahenten Max Tamegger aus Vorarlberg. Besser machten es Michael Kröh, Ian Maurath und Jens Hesse. Sie verloren ihre Duelle mit je 4 Score-Points. Die höchste Wertung für Süßen erhielt am Boden Ian Maurath mit 13,70 Punkten und einem Schwierigkeitswert von 15,30 Punkten.

Weiter ging es am Pauschenpferd. Matthias Kröhn musste ohne Trainingsvorbereitung erstmals in dieser Saison an das schwer zu turnende Gerät. Mit 5 verlorenen Score-Points erreichte er sein minimal-Ziel. Ebenso konnte Yanick Dambold mit 5 verlorenen Score-Points mehr als zufrieden sein, denn sein Gegner Alexander Burtscher verpasste die Qualifikation für die diesjährigen Europameisterschaften nur knapp und konzentriert sich nun voll auf die Oberliga für die Österreicher. Sehr gut präsentierten Michael Kröhn und Ian Maurath ihre Pferdübungen. Mit nur je 3 Score-Points verloren sie ihre Duelle.

Zu seinem ersten Einsatz an den Ringen kam dann Ian Maurath. Durch den Trainingsrückstand an diesem Gerät musste er 5 Score-Points abgeben. Michael Kröhn und Yanick Dambold  verloren je 4 Score-Points und Matthias Kröhn zeigte die schönste Ringeübung des TSV und gab nur 3 Score-Points ab.

Am Sprungtisch zeigten Michael Kröhn, Jens Hesse und Yanick Dambold mit einem Handstandüberschlag nur einfache Sprünge und verloren ihre Duelle mit je 5 Score-Points. Mit einem Tsukahara gebückt zeigte Ian Maurath Oberliga Niveau, musste aber trotzdem 4 Score-Points abgeben.

Mit einem Stand nach 4 Geräten von 68:00 Punkten, wechselte man zum Barren.

Erneut musste Matthias Kröhn unvorbereitet ans Gerät. Mit einer Wertung von 11,80 Punkten machte er seine Sache gut, musste jedoch 5 Score-Points abgeben. Michael Kröhn und Ian Maurath zeigten ebenfalls eine gute Leistung und verloren nur 3 und 4 Score-Points. Beim 4. Barrenduell schaffte dann Yanick Dambold das Unfassbare. Seine Wertung von 13,30 Punkten war nur 1 Zehntel unter der Wertung seines Gegners. Dadurch ging das letzte Barrenduell unentschieden aus und man verlor nur 12 Score-Points an diesem Gerät. Beim abschließenden Reckturnen wurde es für die Süßener Turner nochmal spannend. Beim Zwischenstand von 80:00
vor den letzten 4 Duellen, gab Trainer Jens Hesse als Ziel nicht dreistellig zu Verlieren an. Dies bedeutete dass man nicht mehr als 19 Score-Points abgeben durfte. Michael Kröhn machte beim ersten Duell eine Punktlandung. Mit 6,0 Punkten Unterschied in der Wertung gingen 5 Score-Points an die Österreicher. Auch Gerd Hesse und Matthias Kröhn gaben je 5 Score-Points nach Österreich. Ian Maurath schaffte dann das Kunststück und verlor nur 4 Score-Points. Dadurch kam es zum 99:00 Endstand für die VTS Vorarlberg. Somit belegt der TSV Süßen nach der Vorrunde weiterhin den 8. Tabellenplatz und muss nun am 25. April beim Liga-finale auf ein Wunder hoffen um den Abstieg zu vermeiden.

Termine

September 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30